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07:58
Die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde reicht Klagen in zwei Fällen von Kryptowährungsmanipulation ein
BlockBeats News, 1. Juli. Heute hat die südkoreanische Financial Services Commission beschlossen, zwei Fälle von Marktmanipulation mit virtuellen Vermögenswerten an die Ermittlungsbehörden zu melden. Im ersten Fall handelt es sich um einen großen "Whale"-Investor, der etwa zwei Monate lang durch koordinierte Trades auf inländischen und ausländischen Börsen Preismanipulation betrieben hat. Der Verdächtige investierte mehrere hundert Milliarden koreanische Won, was fast der Hälfte des globalen Token-Umlaufs entspricht. Er trieb den Preis an ausländischen Börsen künstlich in die Höhe und nutzte dann Arbitragegeschäfte und Preisverknüpfungen zwischen den Börsen, um einen Preisanstieg an inländischen Börsen herbeizuführen und koreanische Investoren zum Kauf zu bewegen. Trotz dokumentierter Verluste auf den ausländischen Konten erzielte der Verdächtige auf den inländischen Konten Gewinne, die diese Verluste bei Weitem übertrafen. Die Aufsichtsbehörden stellten fest, dass die Hauptgeschädigten koreanische Investoren waren. Im zweiten Fall ist ein südkoreanisches Team beteiligt, das den "Kimchi Coin" herausgegeben hat, dessen Handelsvolumen zu einem bedeutenden Teil von inländischen Börsen stammt. Der Verdächtige nutzte API-Kanäle, um innerhalb einer Sekunde wiederholt Marktorders zu platzieren und so eine künstliche Handelsaktivität vorzutäuschen. Außerdem platzierte er Kauforders zu hohen Preisen auf mehr als zehn Orderbüchern, um den Preis in die Höhe zu treiben, und verkaufte dann schrittweise seine Bestände, sobald FOMO-Gelder einflossen. Die Financial Services Commission warnte Anleger davor, Token zu jagen, deren Preise ohne ersichtlichen Grund stark ansteigen, und kündigte Pläne an, die Informationsoffenlegung bezüglich Fundraising- und Verkaufsaktivitäten großer Investoren zu verbessern. Außerdem soll die Marktüberwachung gezielt für Handelskonzentrationen in wenigen Konten gestärkt werden, um Verluste durch starke Kursrückgänge aufgrund von "Pump and Dump"-Systemen zu vermeiden.
07:56
Goldman Sachs erhöht das Kursziel für Kioxia Holdings auf 116.000 Yen und ist zuversichtlich bezüglich des Gewinnwachstums im NAND-Markt.
Goldman Sachs hat das 12-Monats-Kursziel für Kioxia Holdings auf 116.000 Yen angehoben und die Kaufempfehlung beibehalten. Goldman Sachs erwartet, dass der operative Gewinn von Kioxia Holdings im ersten Quartal des Geschäftsjahres 3/27, welcher am 31. Juli bekannt gegeben wird, 1,417 Billionen Yen erreichen könnte, was über der Unternehmensprognose von 1,298 Billionen Yen und der Bloomberg-Konsensprognose von 1,36 Billionen Yen liegt. Goldman Sachs ist der Ansicht, dass die durch KI getriebenen Angebots- und Nachfrageschwankungen den Höhepunkt des NAND-Marktzzyklus erhöhen werden und Kioxia Holdings im Bereich der Produkte für Rechenzentren Wachstumspotenzial besitzt.
07:51
Saxo Bank: Goldpreise fallen unter 4.000 USD wegen Zinserhöhungsängsten
Am 1. Juli sanken die Goldpreise vor der Rede von Federal Reserve Chairman Kevin Walsh beim Forum der Europäischen Zentralbank in Portugal wieder unter 4.000 US-Dollar pro Unze. Analysten von Saxo Bank erklärten: „Der Markt hat nicht genug Kaufinteresse angezogen, um dieses Niveau als Unterstützungspunkt zu etablieren.“ Sie wiesen außerdem darauf hin: „Die Goldpreise fielen im zweiten Quartal um 14 % und verzeichneten damit das schlechteste Quartalsergebnis seit 2013, da Anleger weiterhin die Risikoerwartungen einpreisen, dass die Federal Reserve ihre Politik aufgrund der steigenden Inflation weiter verschärfen könnte – trotz der jüngsten Rückgänge bei den Energiepreisen.“ Im frühen Handel an den europäischen Märkten fielen die New Yorker Gold-Futures um 1,6 % auf 3.974 US-Dollar pro Unze. Unterdessen stieg der Dollar-Index um 0,2 % auf 101,37, wodurch für ausländische Käufer rohstoffbasierte Produkte, die in US-Dollar denominiert sind, teurer wurden.
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